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Eignung als Freizeitpferd

Einen Vollblüter als Freizeitpferd? Warum nicht? Wer nämlich nicht nur durch die Gegend trotten möchte, sondern ein vielseitiges Pferd möchte, ist mit einem Vollblüter sehr gut bedient. Erfahrene Reiter profitieren von der Power und der Vielseitigkeit.

Geduld und Sensibilität sind gefragt, wenn es darum geht, einen Vollblüter als angenehmen Partner für das Freizeitreiten auszubilden. Doch davon abgesehen kann jeder Reiter mit einem Vollblüter glücklich werden. Vor allem Pferde, die aus dem Rennstall kommen, müssen sich erst einmal umstellen und an ihren neuen Job gewöhnen. Das gilt natürlich auch für die Haltung.

Auf Rennbahnen werden Vollblüter in Einzelhaft gehalten und müssen daher erst lernen, wie es sich in Gesellschaft von anderen Pferden auf der Weide leben lässt. Zudem muss die Fütterung langsam vom reinen Hafer auf ein Gemisch aus Hafer, Gerste, Mais und Müsli, dazu reichlich Heu umgestellt werden. Da Vollblüter einen anderen Stoffwechsel als Warmblüter haben, benötigen sie jedoch generell mehr Kraftfutter.

Durch die Trittsicherheit eignet es sich als gewandtes Geländepferd und jeder Ritt über den Stoppelacker ist die reine Wonne.

Eignung als Springpferd

Nicht jeder Vollblüter ist als Springpferd geeignet. Manchen ist ihr langes Röhrbein im Wege, manche schaffen es nicht, den eher kompakten, kurzen Rücken beim Sprung zu wölben. Anderen Vollblütern mangelt es an der speziellen Beintechnik, die das Springen erfordert. Ob ein Vollblut die Voraussetzungen dazu mitbringt ein guter Springer werden zu können, zeigen folgende Merkmale:

  • Springmanier
  • Geschicklichkeit
  • Beinempfindlichkeit beim Gebäude
  • Harmonisches Fundament
  • Günstige Winkelung der Hinterhand
  • Kräftige, breite Gelenke und klare, straffe, trockene Sehnen bei den Grundgangarten
  • Fleißige, elastische, kraftvolle raumgreifende Bewegungen in Schritt, Trab und Galopp
  • Leistungsbereitschaft
  • Kampfgeist
  • Springfreudigkeit
  • Intelligenz
  • Ein einwandfreier Charakter bei ausgeglichenem Temperament


Eignung als Dressurpferd

Der Grundstock aller Reitdisziplinen ist das Dressurreiten. Das Anreiten ist die Grundlektion jedes Pferdes, in dem der Reiter dafür sorgt, dass das Pferd unter dem Gewicht des Reiters das Gleichgewicht hält. Der Reiter übt außerdem mit dem Pferd, dass es in allen drei Gangarten, geradeaus und auf gebogene Linien geht. Außerdem wird dem Pferd beigebracht, auf Zügel, Schenkel und auch auf Gewichtsverlagerung des Reiters richtig zu reagieren.

Ohne Vollblut geht in der Dressur fast nichts mehr. Obwohl man eigentlich meinen sollte, dass die eher temperamentvollen Vollblüter nicht unbedingt die Idealbesetzung sind. Doch gerade diese Eigenschaft gepaart mit Eleganz und viel Freude an Bewegung sprechen für die Arbeit auf dem Viereck.

Eignung als Vielseitigkeit

Vielseitigkeitsreiten setzt sich aus Teilen der Disziplinen Dressur, Springen und Geländereiten zusammen. Das Vielseitigkeitsreiten könnte auch als Krone der Reiterei bezeichnet werden. Disziplin, Mut, Vertrauen, Durchhaltevermögen und Springkraft zeichnen erfolgreiche Pferde in dieser Disziplin aus. Gerade Vollblüter sind gerne bereit mit dem Reiter zu kooperieren, hellwach zu bleiben und da wo es eng wird, selbst eine Lösung zu finden.